Micah Schade aus Kluse ist Niedersachsens Nachwuchsleichtathlet des Jahres
Micah Schade ist zum niedersächsischen Nachwuchsleichtathleten 2025 gewählt worden. Der Sportler der LG Emstal-Dörpen freute sich über die Auszeichnung.
Er hat die Abstimmung für sich entschieden: Micah Schade aus Kluse ist Niedersachsens Nachwuchsleichtathlet des Jahres 2025. Der 16-jährige Sportler von der LG Emstal-Dörpen setzte sich gegen seine Konkurrenz durch.
„Dieser Titel bedeutet mir sehr viel. Es ist eine Ehre, zum NLV-Nachwuchssportler gewählt zu werden“, sagte Schade. „Es kam zustande, weil mich viele Leute gewählt haben. Und das wirklich Coole daran ist, dass sich viele Leute für meine Leistungen interessieren und mich dementsprechend unterstützen.“
Micah Schade aus Kluse als Niedersachsens Nachwuchssportler des Jahres nominiert
Von der Auszeichnung erfuhr Schade bei der Landesmeisterschaft U16/U20. Trainerin Annett Stein lockte den Emsländer unter einem Vorwand zu einem bestimmten Ort in der Halle, wo dann verkündet wurde, dass er die Wahl gewonnen hat. „In dem Moment habe ich nicht damit gerechnet. Es war eine geile Überraschung“, sagte der Nachwuchsleichtathlet, der in Hannover aber selbst nicht startete. „Ich war dort, um meine Teamkollegen zu supporten.“
2025 gelingt Micah Schade ein Leistungsdurchbruch
Im vergangenen Jahr gelang Schade ein Leistungsdurchbruch im Weitsprung. Nachdem der 16-Jährige unter Trainer Hannes Zumsande mit Platz drei bei den Deutschen Meisterschaften überrascht hatte, knackte er im Sommer erstmals die Sieben-Meter-Marke. Beim „Tag der Überflieger“ in Essen sprang er 7,16 Meter, was seine persönliche Bestleistung ist. Danach feierte Schade noch den Gewinn der Deutschen U-18-Meisterschaft, sodass er durchaus auf eine erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken kann.
In diesem noch jungen Jahr bestritt Schade bereits zwei Wettkämpfe. Bei den offenen Hallenmeisterschaften in Halle wurde der 16-jährige Nachwuchsleichtathlet Mitte Januar in der Altersklasse U18 mit 4881 Punkten Mitteldeutscher Meister im Siebenkampf. „Es war ein guter Saisoneinstieg für den Siebenkampf“, sagte Schade, der zudem am vergangenen Wochenende beim Springermeeting in Hamburg im Weitsprung (U18) startete. Dort gewann er mit einer Weite von 7,01 Meter. „Es war zwar keine zufriedenstellende Leistung. Aber der Sieg war gut, weil es hochklassiger Wettkampf mit einer guten Konkurrenz war“, sagte der Emsländer.
Über Neubrandenburg und Sindelfingen nach Dortmund?
Seine nächsten Einsätze hat der Emsländer am 7. Februar 2026 bei den Norddeutschen Hallen-Meisterschaften (U20) in Neubrandenburg und am 20. Februar 2026 bei der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaft (U20) in Sindelfingen. Schade möchte bei diesen Wettkämpfen die Norm für die Deutsche Hallen-Meisterschaft der Männer in Dortmund (27. Februar bis 1. März 2026) schaffen.
