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Den Weg geebnet: Finke führt Staffel zu Bronze bei U-23-EM in Norwegen

„Nicht besser ausmalen können“

Der emsländische Nachwuchsleichtathlet Thorben Finke hat mit der deutschen 4x400-Meter-Staffel bei der U-23-EM in Bergen die Bronzemedaille gewonnen. Der Sprinter vom SV Sigiltra Sögel legte im Rennen den Grundstein für Platz drei.

Mission erfolgreich erledigt: Der emsländische Nachwuchsleichtathlet Thorben Finke hat mit der deutschen 4x400-Meter-Staffel bei der U-23-Europameisterschaft im norwegischen Bergen die Bronzemedaille gewonnen.

„Ich bin super zufrieden. Mein Rennen war gut. Das Staffelrennen insgesamt war gut, die Zeit ist krass. Das Ziel war die Medaille, wir haben sie geholt“, sagte Finke, der von einem sehr emotionalen Moment sprach und den Tränen nahe war.

Thorben Finke übergab als Zweiter
Der Emsländer ging als Startläufer ins Rennen und übergab nach den ersten 400 Metern an den deutschen U-23-Meister Max Husemann, der anschließend als Dritter hinter Sieger Spanien und dem Zweiten Frankreich in Schlagdistanz blieb. Nachdem Lukas Krappe die Platzierung gehalten hatte, ging Florian Kroll als Schlussläufer auf die Bahn. Der Osnabrücker ließ den auf Rang vier liegenden Niederländer U-23-Europameister Jonas Phijffers nicht vorbei und rettete in 3:02,83 Minuten mit sechs Hundertsteln Vorsprung Bronze ins Ziel.

„Ich habe für mich ein sehr, sehr mutiges Rennen gemacht. Ich bin schnell angegangen. Hinten wurde es immer länger, weil ich nicht ins Ziel, sondern bis zur Staffelmarkierung laufen musste. Ich habe dann als Zweiter übergeben, dementsprechend habe ich einen sehr guten Job gemacht“, sagte Finke selbstbewusst und zugleich stolz. „Ich hätte es mir nicht besser ausmalen können“, freute sich der Emsländer über den Gewinn der Bronzemedaille.

Nele Heymann läuft auf starken vierten Platz
Mit Nele Heymann vom TuS Haren hatte das Emsland eine zweite Leichtathletin in Norwegen am Start. Die Langstreckenläuferin sortierte sich über die 10.000 Meter gleich im vorderen Drittel des Feldes ein, ließ sich aber vom extrem schnellen Tempo an der Spitze nicht verrückt machen. Mit einer sehr klugen Renneinteilung in der zweiten Hälfte sammelte sich Läuferin für Läuferin ein und spurtete am Ende auf einen nicht erwarteten vierten Platz - mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 33:27,48 Minuten.

„Es war ein tolles Rennen“, wird Nele Heymann auf der Homepage des DLV zitiert. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich jetzt noch mal deutlich schneller laufen kann, meine Bestzeit war ja Anfang Mai. Ich habe versucht, am Anfang nicht zu viel Gas zu geben, die Renneinteilung hat richtig gut funktioniert, und am Ende konnte ich mich auf meinen Spurt verlassen. Etwa 600 Meter vor dem Ziel habe ich daran geglaubt, dass ich noch Vierte werden kann.“